Schnauze

Hier jibt’s die jeballte Ladung: Uffjeschnappt! mit den besten Sprüchen aus dem Hauptstadt-Alltag.
Von mir jeschnappt, für euch jesammelt. Viel Spaß!

„Ick weeß ooch nich wohin mit den Kleenen, ab Montag!“
(Homeschooling in aller Munde)

„Dit jibt Bettlaken und Kakalaken!“
(Vater zum Sohn, aus der Rubrik Weise Worte am Schultor)

Kind: „Mama, wie heißt das, wenn man abschreibt? Schwänzen?“
Große Schwester: „Spicken.“
Kind: „Ja, genau!“
(Viel gelernt am 1. Schultag. Eigentlich alles!)

„Guck mal Mama, ich hab dir eine Kackwurst getöpfert!“
(Der Moment, in dem du erkennst, dass dein Kind dich wirklich liebt)

„Boa, ist das groß! Ist das Deutschland?“
„Wo issn die Ostsee?“
(Zwei Schulkinder auf dem U-Bahnhof vor dem Berlin-Stadtplan)

„Also Ihr müsst de Türen freimachen … also noch mal alle uff … Türen freimachen … haaalloooooo … ach, wat red ick eigentlich!?“
(Türen freimachen – der Klassiker unter den Ansagen in Bus und U-Bahn – immer wieder schön!)

„Ja watten? Eigentlich sind wa ja nich mehr da!“
(Kommentar des Busfahrers im Schienenersatzverkehr, als ein Mann angerannt kommt und an die bereits geschlossene Bustür klopft.)

„Ick hab meen Portemonnaie verloren – mit hundertsiebzich Eier!“
„Wat? hundertsiebzich? Schöne Scheiße!“
(Neulich am Herrmannplatz)

Koof dir mal ne Tüte Deutsch – hat mir ooch jehilft.
(Bildung uff Berlinerisch)

Soll ick ma ufflösen, oder wat?
(Antwort auf die Frage: Würden Sie mich bitte vorbei lassen?)