Schnauze

Hier jibt’s die jeballte Ladung: Uffjeschnappt! mit den besten Sprüchen aus dem Hauptstadt-Alltag.
Von mir jeschnappt, für euch jesammelt. Viel Spaß!

 

„Also Ihr müsst de Türen freimachen … also noch mal alle uff … Türen freimachen … haaalloooooo … ach, wat red ick eigentlich!?“
(Türen freimachen – der Klassiker unter den Ansagen in Bus und U-Bahn – immer wieder schön!)

„Ja watten? Eigentlich sind wa ja nich mehr da!“
(Kommentar des Busfahrers im Schienenersatzverkehr, als ein Mann angerannt kommt und an die bereits geschlossene Bustür klopft.)

„Ick hab meen Portemonnaie verloren – mit hundertsiebzich Eier!“
„Wat? hundertsiebzich? Schöne Scheiße!“
(Neulich am Herrmannplatz, Gespräch unter Berlinern)

Koof dir mal ne Tüte Deutsch – hat mir ooch jehilft.
(Bildung uff Berlinerisch)

Soll ick ma ufflösen, oder wat?
(Antwort auf die Frage: Würden Sie mich bitte vorbei lassen?)

„Ja, fahren Sie mal ´ne U-Bahn mit 5 km/h, det is ja nich so einfach!“
(Durchsage der Zugführerin in der U7, nachdem der Zug im Tunnel wegen einer Baustelle mit Geschwindigkeitsbegrenzung immer wieder ruckartig anfährt)

 „Ey, sie ist sowas von ein Arschloch!“
(Zwei Jungs auf dem Kottbusser Damm im Gespräch)

 „Coole Jacke, Mama. Du siehst aus wie eine Jugendliche – wenn man nicht in dein Gesicht schaut!“

„Also wenn de Türen nich freijemacht werden, müssta alle aussteigen. So einfach is ditte!“
(Ansage vom Fahrer in der U7)

„Kolleje, det is keen Laufsteg!“
(Bademeister im Prinzenbad zu einem Jungen, der oben auf der großen Rutsche steht und sich hinsetzen soll)

Zwischen Leber und Milz passt noch een Pils.
(Berliner Weisheit)

„Die Kiste is keene Disco. Entweder machta de Musik aus oder de Kopfhörer rin!“
(Ansage vom Fahrer in der U8)